Christine und Gerhard Cyrus, Foto: Giovanni Lo Curto

„Wir suchten auch ein bisschen die Herausforderung.“

Christine und Gerhard Cyrus, Foto: Giovanni Lo Curto
/ Foto: Giovanni Lo Curto /

Christine und Gerhard Cyrus, Katechetin und Pfarrer der Galiläa-Gemeinde im Ruhestand.

Von

„Komm’ mir bitte nicht zuerst mit der Frage, warum ich Pfarrer geworden bin“, bittet mich Gerhard, als ich in der Wohnung des Ehepaars Cyrus meinen Notizblock heraushole. Ich mache eine beruhigende Geste, wohl wissend, dass in einem guten Gespräch alle Fragen Antwort finden, auch wenn sie nicht direkt gestellt werden.
Von 1976 bis 1997 lebte das Ehepaar Cyrus in der Rigaer Straße, wo Gerhard als Gemeindepfarrer in der Galiläa-Kirche tätig war. Seine Frau Christine, die als Gemeindehelferin in der Kirche arbeitete, ist mit dabei. „Neben großen Männern stehen immer auch große Frauen“, hatte ich im Vorgespräch erklärt und hinzugefügt: „Sie hat Dich in all den Jahren, als Du Pfarrer warst, unterstützt.“ – „Das stimmt“, erwiderte Gerhard, „aber jetzt ist es umgekehrt, vor allem in ihrer Tschernobylarbeit unterstütze ich sie von Anfang an.“

weitersagenShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on TumblrShare on RedditShare on StumbleUponPin on PinterestDigg thisEmail this to someone

Was sagst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*