Die Redaktion erzählt Geschichten: Schlüsselkind Steffen Strietzel Text und Foto: Steffen Strietzel

Die Redaktion erzählt Geschichten: Das Leiden eines Schlüsselkindes

Die Redaktion erzählt Geschichten: Schlüsselkind Steffen Strietzel Text und Foto: Steffen Strietzel
Schlüsselkind – oh welche Ehre, doch auch viel Verantwortung. War der Schlüssel weg, musste Ersatz gefunden werden. Dies kam bei mir öfter vor. Nicht nur das begrenzte Taschengeld musste dran glauben, auch ein abenteuerliches Unternehmen musste gestartet werden – von J.W.D., Köpenick, ins großstädtische Berlin. Nur eine Handvoll Schlosser durften Zweitschlüssel herstellen. Der am nächsten Gelegene war der in der Richard-Sorge-Straße. 20 Jahre später stieg ich auf dem Weg zu meiner ersten Wohnung in Friedrichs­hain aus der U-Bahn – Bahnhof Frankfurter Tor. Ich schaute unwillkürlich nach meinem Schlüssel. / Text und Foto: Steffen Strietzel /

Liebe Leserinnen und Leser,

zunächst einmal wünschen wir Ihnen allen ein gesundes, friedliches und erfolgreiches neues Jahr 2018. Haben Sie gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Unser guter Vorsatz heißt, eine Druckerei im Bezirk beauftragen zu können. Wir wollen uns die Solidarität mit Friedrichshain leisten können und natürlich auch von der damit verbundenen besseren Druckqualität und den mehr berechenbaren Auslieferterminen profitieren. Wenn Sie mitmachen wollen, dann bitten Sie doch die oder den Besitzer des Ladens, von dem Sie den Zeitzeiger holen darum, eine Anzeige bei uns zu schalten und beteiligen sich selbst daran – vielleicht gemeinsam mit anderen Freunden des Zeitzeigers?
Schwermaschinenbau in Friedrichshain? – Sie werden sich wundern, es gibt ihn noch. Wir stellen einen der beiden Leiter eines Friedrichshainer Werks an der Warschauer Brücke vor. Über einen scheinbar unbedeutenden Platz, der dennoch nicht vom Atem der Geschichte unberührt geblieben ist, berichten wir hier. Die Stimmung der letzten Monate der Demokratie in Friedrichshain vor dem Ausbruch der NS-Diktatur beschreibt der Beitrag über Demagogie 1932/33 . Einst trennte die beiden Ortsteile Friedrichshain und Kreuzberg nicht nur die Spree, sondern auch die martialischen Sperranlagen der Berliner Mauer. Wir widmen uns hier einem traurigen Kapitel der Friedrichshainer Geschichte, den tragischen und unschuldigen Opfern dieser Mauer.

Eine interessante Lektüre wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern.

Im Namen der Redaktion

 

 

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