Glaube an das Veränderbare: 40 Jahre Rudolf Bahros Alternative

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Glaube an das Veränderbare: 40 Jahre Rudolf Bahros Alternative

Konferenz in Lichtenberg: „Glaube an das Veränderbare“ – 40 Jahre Rudolf Bahros Alternative und die Gemeinschaft seiner Unterstützer.

von Thomas Thiele.

Am 21. Oktober von 10-17 Uhr lädt das Museum Lichtenberg gemeinsam mit dem Christoph Links Verlag und der Robert Havemann Gesellschaft zu einer Konferenz auf das Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Lichtenberger Ruschestraße ein. Die Konferenz befasst sich mit der Entstehung, der Wirkung und der heutigen Relevanz von Rudolf Bahros Schrift „Die Alternative“. Das Buch des bekannten DDR-Dissidenten erschien 1977 zunächst als Vorabdruck im „Spiegel“ und wenig später in der Europäischen Verlagsanstalt und erlangte in Ost und West schnell Kultstatus. Für Rudolf Bahro hatte die Veröffentlichung seiner Sozialismuskritik dramatische persönliche Folgen: Verhaftung, Gefängnis und Ausweisung in den Westen.
Wenigen ist bekannt, dass das Buch nicht allein das Werk Rudolf Bahros ist. Wer ihn beim Verfassen unterstützte und wie die gemeinsame Erarbeitung aussah, möchte die Konferenz in Lichtenberg ebenso ergründen wie die Frage, was Bahros Kritik am Sozialismus bewirkte und wie sie mit historischem Abstand zu bewerten ist. Zu Wort kommen dabei unter anderen Rudolf Bahros Biograf Guntolf Herzberg, der Autor Thomas Schubert, der damalige Philosophiestudent und heutige Verleger Christoph Links, Ulrich Schwarz, der 1977 den Vorabdruck im Spiegel veranlasste sowie die Autorinnen Tina Krone und Ines Weber.
Die Konferenz findet am 21. Oktober in der Ruschestraße 103, 10365 Berlin, Haus 22 statt. Sie wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Teilnahme ist kostenfrei, nur für die Verpflegung wird ein Selbstkostenbeitrag erhoben.
Detaillierte Infos zum Programm und ein Anmeldeformular finden Sie unter www.museum-lichtenberg.de

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