Post aus dem 19. Jahrhundert : Andreasplatz, Berlin

Post aus dem 19. Jahrhundert!

Post aus dem 19. Jahrhundert : Andreasplatz, Berlin
Liebe Leserinnen und Leser, weil sie schon immer wissen wollten, über was sich die Menschen am Ende des 19. Jahrhunderts so austauschten, haben wir das Postgeheimnis gelüftet und den Text einer Postkarte vom Andreasplatz übertragen:
GRUSS AUS BERLIN O: 29.7.99
„Liebe Dele! Wo bist Du morgen? Ich zu Hause. Tante und Onkel aus Tilsit für die ganze nächste Woche sind angelangt. So viel Besuch ist meine Freude! Sonst geht es mir so ziemlich gut. Schreibe mir mal. Herzlichen Gruß an alle. Es grüßt und küßt dich Deine Grete. Du bist gewiß morgen in Bergfelde.“

Liebe Leserinnen und Leser,

vor Ihnen liegt die 30. Ausgabe des Zeitzeigers! Wer hätte das gedacht?, könnte man sagen. So ist es oft im Leben, wie auch in der vorliegenden Nummer. Hätten Sie gedacht, dass man mit etwas Traute und Pfiffigkeit beim Angehen von richtig schwierigen und ernsten Problemen Spaß und Freude haben kann? Unser Porträt zeigt es Ihnen. Oder hätten sie gedacht, dass für fast 130 Jahre mitten durch den heutigen Ortsteil Friedrichshain die Außengrenze Berlins verlief? Lesen Sie den Beitrag über die Palisadenstraße. Dass eine Gewerkschaft erfolgreich gegen eine Diktatur vorgeht, kennen wir aus der polnischen Geschichte. Dass dies einmal auch in Deutschland vorkam, und dass Friedrichshain dabei ein Schauplatz war, können Sie im Beitrag über den Kapp-Putsch nachlesen. Vor vier Jahren war auch noch nicht daran zu denken, dass ein anlässlich des 25jährigen Mauerfall-Jubiläums ins Leben gerufenes britisch-deutsches Kunstereignis in Friedrichshain fast jährlich eine Fortsetzung finden und nun seinen finalen Abschluss finden wird. Lesen Sie hierzu die Ankündigung zu Iron Curtain III.
Uns erreichte eine traurige Nachricht: Nach schwerer Krankheit ist Pfarrer Gerhard Cyrus verstorben. Wir schätzten ihn als einen außergewöhnlichen Menschen und hatten ihn erst im Januar mit seiner Frau porträtiert. Wer etwas Gutes tun möchte, spende bitte an den Verein Kinder von Tschernobyl, den Gerhard immer unterstützt hat:

Ev. Kirchengemeinde Galiläa-Samariter
IBAN: DE97 5206 0410 6903 9955 69
Kreditinstitut: Evangelische Bank eG.
Verwendungszweck: Name und Anschrift des Spenders / Kinder v. Tschernobyl

Wir freuen uns mit Ihnen auf die nächsten 30 Zeitzeiger-Ausgaben. Im Namen der Redaktion

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