Alltagsarchäologie

Valentin, Metallgroßhändler | Foto: Detlef Moldt
Valentin war ein Metallgroßhändler. Der Hinweis stammt aus den Mittdreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts.

Alltagsarchäologie.

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Sie sind sehr leise und deshalb kaum zu entdecken. Sie sind sehr rar und verschwinden leider immer mehr. Sie, das sind die Zeugnisse vergangener Alltage. Verblasste Werbeinschriften von Werkstätten, Reste von Flugblättern oder Aufrufen, die jemand vor Jahrzehnten in Eile an die Wand eines Hauseinganges klebte. Es kann eine kleine, lange verschlossene Tür sein, die ein Filmvorführer benutzte, um an seinen nicht mehr vorhandenen Arbeitsplatz zu kommen oder das Bodengitter eines ehemaligen Luftschutzkellers. Sie alle sind Relikte eines Alltags, der uns heute fern ist.

Liebe Leserinnen und Leser des Zeitzeigers, sollten Sie solche Relikte in ihrer Umgebung kennen, dann teilen Sie uns das mit und schicken ein Foto an die Redaktion, damit wir eine kleine Bildersammlung dieser Orte veröffentlichen können, einfach um zu zeigen, wie unsere Geschichte weiter lebt.

„Bürger wacht auf“ Flugblatt, 1990 | Foto: Detlef Moldt
„Bürger wacht auf“ ist ein Flugblatt, das im Frühjahr 1990 seinen Weg hierher fand.

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