Das Zodiak am Halleschen Ufer 1969 | Foto: Detlef Krenz
Session im Zodiak am Halleschen Ufer 1969 / Foto: Detlef Krenz /

Nicht ohne Grund: Untergrund!

Fünf öffentliche Veranstaltungen zu Leerstellen in der Zeitgeschichte und Erinnerungskultur in Friedrichshain.

 

Der Begriff Untergrund, ob kulturell, künstlerisch oder politisch, hat ganz verschiedene Anklänge. Verrucht, geheimnisvoll, versteckt und gefährlich ist er für die einen, abgelatscht, Sehnsuchtsort alter Leute, Schnee von gestern für andere. Es geht darum, eingetretene Pfade zu verlassen und Neues auszuprobieren, auch mit Mitteln der Provokation, aber auch darum, Emanzipation und Teilhabe zu ermöglichen und Ohnmacht zu überwinden. Schlagworte wie „Parallelgesellschaft“ oder „terroristisch“ verhärten den Begriff , wohlfeil angebotene Punk-Accessoires oder touristisches Amüsement in Partykellern weichen ihn auf.
Was ist überhaupt echt an Untergrund? Zeitzeiger startet dank einer Förderung durch die Kulturverwaltung des Berliner Senats eine Testreihe. Geplant sind fünf Veranstaltungen zum Thema, in denen Künstler, Wissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen aus Ost und West zusammenkommen und sich zu dem Thema austauschen.

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Besetzen sowieso! 30 Jahre Hausbesetzungen in Ostberlin 2020 jährt sich das Aufblühen der Haubesetzerszene im Osten Berlins nach dem Aufbruch vom Herbst ’89 zum 30. Mal. Im kurzen Zeitraum zwischen November 1989 und Sommer 1990 wurden weit über hundert Häuser besetzt.

Besetzen sowieso!

30 Jahre Hausbesetzungen in Ostberlin

2020 jährt sich das Aufblühen der Haubesetzerszene im Osten Berlins nach dem Aufbruch vom Herbst ’89 zum 30. Mal. Im kurzen Zeitraum zwischen November 1989 und Sommer 1990 wurden weit über hundert Häuser besetzt. Protagonist*innen dieser Szene nehmen dies zum Anlass, auf unkonventionelle Weise zu resümieren – Menschen unterschiedlichsten Alters und mit unterschiedlichen Perspektiven auf Politik, Gesellschaft und Kultur. Diese Multiperspektivität herauszuarbeiten, ist auch Ziel der Schau, in der es vor allem auch um Hoffnungen, Erfahrungen, Niederlagen und nicht Beendetes geht.

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Verschwundene Orte - Hertie | Foto: Postkarte
/ Foto: Postkarte /

Verschwundene Orte im Friedrichshain

Eine Mini-Foto-Ausstellung für alle.

 

Friedrichshain ändert sein Aussehen. Zahlreiche Gebäude, Stadtwinkel, ganze Straßenzüge, die einst das Stadtbild prägten, sind verschwunden, wurden neu erreichtet oder umgebaut. Auf insgesamt zwölf Tafeln stellt der Zeitzeiger solche verschwundenen Orte in Friedrichshain vor. Historische Fotografien, kombiniert mit gegenwärtigen Ansichten aus der gleichen Perspektive, führen lebhaft vor, wie sich das Antlitz der Stadt änderte. Kurze erläuternde Texte ergänzen die Darstellung. Ein kleiner, lehrreicher Ausflug in die Vergangenheit.

Mehr zu den verschwundenen Orten

Es geht um den Erhalt von mehr als 30, teilweise 50 Jahre alten Bäumen, und eines grünen Biotops im dicht bebauten Berliner Kiez Friedrichshain.
Friedrichshain, nicht Friedrichsklotz

Friedrichshain, wie man unschwer am Namen erkennen kann, ist ein Hain.
Ein Hain, auch Gehölz oder Wäldchen genannt, ist ein kleiner Wald. Das klappt natürlich nur mit Bäumen, ansonsten bleibt am Ende nur Beton und Langeweile.

Daher ist es dringend und wichtig den Pappelmördern und Baumschlächtern Einhalt zu gebieten und unseren Hain zu verteidigen.

Die Petition: Klimaschutz konkret – Bäume retten! braucht Eure Unterstützung. Jetzt!