Die Redaktion erzählt Geschichten

/ Foto: Sturm, Brüggmann, Bundesarchiv_Bild_183-79060-0003, Wiki Conmmons Sturm Brüggmann /


Ein Weihnachtsbild im März?

In der Dezemberausgabe zeigten wir das Foto eines afrikanischen Studenten, der 1960 auf Einladung des Friedrichshainer Demokratischen Frauenbunds mit anderen 15 Studenten aus dem Kongo in Berliner Familien Weihnachten feiern konnte. Kürzlich meldet sich Frau Kurtzsch, die Gastfamilie von Tati Alan telefonisch und berichtet, dass sie mit ihrem Gast auch noch die Stadt besichtigt hatten. In Kontakt sind sie aber nicht geblieben. Die beiden Mädchen sind inzwischen Rentnerinnen und wie sich herausstellte, war eine von ihnen eine Kollegin, die in einem Berliner Museum als Archivarin gearbeitet hat. So klein ist die Welt. Hier ein anderes Bild des Besuchs.

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht haben sie es bemerkt, uns hat der Fehlerteufel ein Schnippchen geschlagen. Unsere Referenzausstellung „Verschwundene Orte in Friedrichshain” wird nicht im Lokal Filmrisz, sondern vis à vis im Jugend[widerstands]museum in der Galiläakirche, Rigaer Straße gezeigt. Dieses hat werktags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Vielleicht finden Sie Zeit, es zu besuchen? Bei uns sind bereits weitere Anfragen für die Monate Mai und Juni eingegangen und wir werden Ihnen mitteilen, wo Sie sie dann sehen können.
Nun scheint es Frühling zu werden, einen richtigen Winter hat es ja nicht gegeben. Klimawechsel sagen die einen, natürliche Temperaturschwankung die anderen. Doch so zu tun, als wäre nichts geschehen, ist bestimmt nicht richtige Haltung. Der Zeitzeiger wendet sich mit Interesse gerade solchen Menschen zu, die aktiv sind und nicht alles unwidersprochen hinnehmen. So widmet sich unsere Märzausgabe einem Kunst-Verein, der sich den Schwierigkeiten unserer Zeit stellt und trotzdem aktiv bleibt und seinen Mitgliedern ein nicht nur künstlerisches und Heim bietet.
Ein anderer längst nicht mehr existierender aber nicht vergessener Kulturstandort in Friedrichshain war das Rose-Theater, in dem es in einem Beitrag geht. Dann gibt es noch Geschichten um ein Möbelwerk und um die Barnimstraße.
Immer wieder treten Leserinnen und Leser an uns heran und möchten etwas über die Geschichte einer Straße oder eines Ortes erfahren. Sollten Sie eine Frage über ein historisches Detail aus der Lokalgeschichte haben, dann zögern sie nicht, uns zu fragen. Oder melden Sie sich, wenn Sie eine Anregung haben. Uns macht es Spaß, diesen Dingen nachzugehen. Wir wünschen Ihnen eine angenehme und entspannte Lektüre.

Im Namen der Redaktion,

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