Friedrichshainer Zeitzeiger, Redaktion. Giovanni Lo Curto

Frühlings Erwachen

Friedrichshainer Zeitzeiger, Redaktion. Giovanni Lo Curto
Giovanni Lo Curto, geborener Sizilianer, hat über die Jahre in vielen anderen Städten und Regionen der Welt gelebt und geliebt, seit 2010 liebt er Berlin, auch wenn er ab und zu untreu wird und andere Orte dokumentiert. Zuerst Friedrichshainer im Nord-Kiez (da musste er als Sizilianer in einem Ort mit „Nord“ wohnen), lebt er nach der Gentrifizierung im schönen Soldiner Kiez. Als Freiberufler fotografiert Giovanni Lo Curto, was ihm vor die Linse kommt und, immer lieber, für den FHZZ.

Liebe Leserinnen und Leser,

bald haben wir den Winter überstanden, die ersten Krokusse sprießen schon rund um die Straßenbäume. Da zieht es einen ja immer in die Natur, aufs Land, wo Frühblüher leuchten und die Kühe auf der Weide das frische Gras rupfen. Wussten Sie, dass in etwas älteren Zeiten in Berlin 25.263 Kühe wohnten? Oft in Hinterhöfen und vermutlich nicht so artgerecht wie auf dem Biohof. Reste davon kann man noch heute in der Gubener Straße finden. Über die Milchwirtschaft in Friedrichshain können Sie hier lesen.
Heute hingegen, in Zeiten verbreiteter Laktoseintoleranz, hat die Milch ein wenig ihren guten Ruf als gesundes Nahrungsmittel eingebüßt. Aber hungern muss der Berliner deswegen nicht: Unsere findigen Nachbarn in Kreuzberg, zum Beispiel, bauen Gemüse in einer alten Fabrikhalle an.
Ein anderer Aspekt des beginnenden Frühlings ist oft, dass man über den Winter ein bisschen eingerostet ist und Bewegung sucht. Für einen Sonntagsspaziergang empfehlen wir das Spanienkämpfer-Denkmal am Volkspark Friedrichshain, und für den Mittwoch eine Tanzstunde im Bayouma-Haus.
Nicht versäumen wollen wir, allen unseren Leserinnen einen gleichsam schönen wie kämpferischen Frauentag zu wünschen, dazu gibt es auch einen Kulturtipp.
Und nun noch eine Korrektur der Korrektur: Im Dezember  berichteten wir aus dem Südkiez, dass das Café Casero wegen der steigenden Miete umziehen muss, im Januar nahmen wir das wieder zurück und behaupteten, das Café bleibe am alten Standort. Nun ja, die Wahrheit ist: Das Café Casero ist doch umgezogen und zwar in die Neue Bahnhofstraße 21.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Im Namen der Redaktion
Anke Wagner

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