Kirk Schoormann, Geschäftsführer des Berliner Schiffskontors, Foto. Giovanni Lo Curto

„Wir machen alles, außer Linienschifffahrt.“

Projektmodell von 1998, Foto: Kirk Schoormann
Projektmodell von 1998… / Foto: Kirk Schoormann /

 Stadt – Land – Fluss

10 Schiffe bietet das Schiffskontor an, vom Lounge-Schiff „Stralau“ für 100 Personen über kleinere Motoryachten. Dazu kommen die Ruderboote, und mit allen kann man fahren, wann und wohin und wie lange man möchte. „Wir machen alles, außer Linienschifffahrt: Hochzeiten, Geburtstage, Familienfeiern oder Firmenausflüge.“ Befahren werden können die vielen Wasserwege in und um Berlin, die innerstädtische Spree, über Köpenick zum Müggelsee, über die Havel zum Wannsee und nach Potsdam. Berlin ist reich an Wasserflächen und vieles davon ist per Boot erlebbar.
„Die größeren Schiffe kann man natürlich nur mit Mannschaft chartern. Aber Leute, die ich kenne, zu denen ich Vertrauen habe, die können mit einer kleineren Yacht auch alleine losfahren, wenn sie einen Sportbootführerschein haben.“ Die Motorboote Paul + Paula oder ein Ruderboot kann man sich auch spontan ausleihen. „In den Ruderbootverleih wollen wir künftig mehr Energie stecken“, sagt Kirk. „Wir haben in der Saison so viel zu tun, da ist nicht immer jemand am Steg, wenn Interessenten vorbeikommen. Es wäre schön, wenn sich jemand findet, vielleicht ein Schüler, der das an den Wochenenden betreuen könnte. In den 17 Jahren seines Bestehens hat sich das Schiffskontor gut entwickelt. „Reich wirst du mit anderen Sachen, dafür macht es Spaß“, sagt Kirk. Selber fährt er selten mit Gästen los, denn als Geschäftsführer ist er fürs Organisatorische zuständig und hat wenig Zeit. „Wir arbeiten ja immer noch oft für Filmproduktionen oder große Events, das muss viel vorbereitet, geplant und ausgetüftelt werden. Aber ich habe tolle Mitarbeiter und fast alle sind schon lange  dabei. Auf unseren Touren haben die Kapitäne viel mit wissbegierigen Kunden zu tun, die stellen Fragen zur Geschichte der Schiffe oder wollen vielleicht selber mal ans Ruder. Man muss nicht nur ein guter Schiffsführer sein, sondern auch gerne mit Menschen zu tun haben wollen. Und sich auf dem Wasser auskennen.“

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