Bürgerschaftliches Engagement in Friedrichshain

Werbeflyer des Aktionskreises
Ein Ferienaufenthalt in gesunder Natur tut den Kindern gut. Der Aktionskreis organisiert aber auch Unterstützung für den Rest des Jahres. / Quelle: Werbeflyer des Aktionskreises /

Süße Weihnachtsgeschenke

Eine zweite Initiative für die Kinder von Tschernobyl ist die jährliche Weihnachtsaktion, die „Paketaktion“, wie die Freunde des Aktionskreises diese Aktion nennen. Hunderte von Weihnachtspäckchen haben sie dann versandfertig zu machen. Sie enthalten das, was den Familien in Gomel Freude machen kann, für die Kinder vor allem Süßigkeiten, für die Eltern Kaffee. Gepackt wird vor allem von Kindern. Von Beginn an war die Justus-Liebig-Schule mit dabei, später kamen auch die Margarethe-von-Witzleben-Schule für Schwerhörige, das Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium und der Kindergarten von Galiläa hinzu. Dazu kommen viele Privatpersonen, die von der Päckchenaktion gehört haben und zur Weihnachtsfreude der Gomeler Kinder beitragen wollen. Schon Ende Oktober musste die Aktion abgeschlossen sein, denn bevor die Kinder in Weißrussland ihre Geschenke pünktlich am 6. Januar, dem orthodoxen Weihnachtsfest in die Hände bekommen, müssen diese den langen Weg durch den weißrussischen Zoll nehmen.

Helfende Netzwerke sind wichtig

Wer sich ein wenig umhört, erfährt, dass sich in mehreren Städten Deutschlands ähnliche Vereine der Hilfe von Kindern widmen, die im Schatten der Reaktorkatastrophe Tschernobyl aufwachsen. Möglich, dass dies im Gegensatz zu anderen Ländern dazu beträgt, dass die Atomenergie hierzulande sehr skeptisch gesehen wird. Aber wichtig ist vor allem das Netzwerk von zahlreichen helfenden Menschen, deren Unterstützung vielen hilfsbedürftigen Kindern und ihren Eltern das Leben erleichtert. Der Aktionskreis „Kinder von Tschernobyl“ in Friedrichshain ist einer davon und sollte weiterhin zahlreiche Unterstützer finden.

Weitere Angaben dazu finden Sie unter:
www.aktionskreis-kinder-von-tschernobyl.de

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