Beate M. Köhler vom FRIEDA Frauenzentrum e.V.

„Ich biete einen individuellen Weg an.“

Frauenzentrum in den 1990er Jahren, Foto: Frieda-Frauenzentrum e.V.
Mitbestimmung in Praxis. Ein Treffen im Frauenzentrum in den 1990er Jahren. / Foto: Frieda-Frauenzentrum e.V. /

Kein gerader Berufsweg

Ihren Berufsweg hat die Sozialarbeiterin von vornherein so nicht angestrebt. „Es ergab sich einfach.“ In ihrem Heimatland Baden-Württemberg lernte sie Erzieherin und arbeitete in der Kinder- und Jugendarbeit. „Für mich war es ein Frauen-Sackgassen-Beruf. Ich konnte Kita-Leiterin werden, aber das reichte mir nicht.“ Als sie sich nach einer Arbeit in einem Jugendhaus erkundigte, hieß es, dass sie dafür Abitur machen und Sozialarbeit studieren müsse. Ihr Studium belegte sie an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule. „Ich wollte einen Ausbilder außerhalb des kirchlichen Kontext haben“, erklärt sie.
Mit einem anderthalbjährigen Kind und nebenbei Arbeiten war es ein nicht gerade einfacher Weg. „Ich will es mal so sagen: mein Kind hat mich nie an etwas gehindert“, betont Beate Köhler, „es bedeutete einfach nur mehr Aufwand.“ Ein funktionierendes soziales Netzwerk und ein guter Partner gehörten ebenso dazu.
„Um 2006 begann ich mich für das Stalking zu interessieren und begann, mich darauf zu spezialisieren.“ Sie belegte weitere Kurse für Telefonberatung und Opferhilfe an der Alice-Salomon-Hochschule und unternahm mehrere Weiterbildungen am Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement in Frankfurt/Main.

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