Der Park am Park

Berlin Ehemaliger Containerbahnhof FrankfurterAllee. Im Planwerk Mitte bereits festgelegt: Die Autobahn führt durch dichtbesiedeltes Wohngebiet.
Im Planwerk Mitte bereits festgelegt: Die Autobahn führt durch dichtbesiedeltes Wohngebiet.

Autobahnalbträume

Tatsächlich geplant ist dagegen die Verlängerung der A 100 von Treptow, die an der Rudolf-Seiffert-Straße in die Storkower Straße einmünden soll. Von dort soll sie als moderne Schnellstraße durch die Kniprodestraße und die Michelanglostraße führen und in die Ostseestraße einmünden.
Für die Menschen dies- und jenseits dieser Trasse wird die Autobahn Tag und Nacht Dauerlärm bedeuten. Wie sich das ausnimmt, kann überall dort erkundet werden, wo die A 100 besonders laut ist: am Spiegelweg im Westen des Rings, an der Friedrichsruher Straße im Südwesten oder am S-Bahnhof Südring. Die Lärmemission wird nicht nur für die unmittelbaren Anwohner in der Pettenkofer Straße oder an der Scheffelstraße eine gewaltige Belastung darstellen, sondern als permanente Geräuschkulisse das gesamte östliche Samariterviertel füllen. Von den Belastungen für die Tiere des Stadtparks ganz zu schweigen. Gewonnen werden dadurch gerade einmal sechs Minuten, wenn man mit dem Auto in die Greifswalder Straße will, aber nur, wenn es keine Staus gibt.
Es wäre dringend geraten, sich des Terrains anzunehmen und als öffentliches Gelände zu reklamieren, damit es den Anwohnern zugutekommt und nicht zu deren Schaden gereicht.

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