Um 1930. Die Brücken als Verbindungsglieder zwischen den Industriegebieten Mühlenstraße und Köpenickerstraße / Quelle: FHXB-Museum /

Mühlen, Schornsteine, Wachtürme und ein bisschen Kunst

Die Mühlenstraße um 1745. Die Oberspree mit Windmühlen, Gärten, dem Wendischen (Köpenicker) Tor und dem Palisadenring. / Quelle: Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz /
Um 1745. Die Oberspree mit Windmühlen, Gärten, dem Wendischen (Köpenicker) Tor und dem Palisadenring.

Streifzug durch den Touristenmagnet East Side Gallery

von Steffen Maria Strietzel

Südlich der Spree, am östlichen Rand der alten Stadtmauer und parallel zum Berliner Hauptstrom, verläuft die Mühlenstraße. Fragt man heute nach dem Weg dorthin, so erntet man von Touristen wie Alteingesessenen nur fragende Blicke. Anders, wenn man fragt: „Na, zur East Side Gallery?!” Liegt die East Side Gallery an der Mühlenstraße oder umgekehrt?
350 Jahre Berliner Geschichte sind hier zu entdecken. Man muss nur mit offenen Augen an der – offen gesagt, nicht unbedingt einladenden – sechsspurigen Ausfallstraße entlang flanieren. Ein wenig lindert diese Mühe der neu gestaltete Uferbereich. Die Mühlenstraße gehört zu den über 40 Berliner Wegen, die dem Mühlenwesen gewidmet sind. Hier wurde das erste Bauwerk dieser Zunft im 17. Jahrhundert an der damaligen Neuen Holländischen Mühlenstraße errichtet.

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