Silvio Weiß vom Friedrichshainer Zeitzeiger über dem Rigaer Str. Kiez

Frohes Neues Jahr

Silvio Weiß vom Friedrichshainer Zeitzeiger über dem Rigaer Str. Kiez
Die Redaktion stellt sich vor:
Berliner seit jeher, war Silvio Weiß nur zur Geburt in Caputh/Potsdam, weil die Kreißsäle 1962 überfüllt waren in Berlin/Ost. Friedrichshainer ist er, seit er 1992 der Verteuerung und Yuppisierung des Prenzlauer Bergs entfleuchte. Die „Knipse“ seit der 6. Klasse fast immer dabei, hat er sich als Autodidakt an das Fotografieren herangetastet. Für Zeitzeiger-Bilder klettert er schon mal aufs Dach oder wühlt sich durch sein Archiv.
Foto: Krenz/Moldt

Liebe Leserinnen und Leser,

im Oktober beschäftigte uns die Frage, an welchem Ort in Friedrichshain der Fernsehturm gebaut werden sollte, bevor (angeblich) Herr Ulbricht das Modell an den Alexanderplatz versetzte. Jetzt erreicht uns ein weiterer Hinweis, wenngleich es sich auch um eine Vermutung vom Hörensagen handelt: „Ich entsinne mich,“ schreibt uns ein Leser, „vor längerer Zeit mal gelesen zu haben, dass der auf dem Gelände zwischen Kniprodestraße und damaligem Friesenstadion geplant war. Das Gelände wurde damals bei den Anwohnern (Bötzowviertel) die Trümmerwiese genannt, da dort zumindest bis 1960 herum alles noch voll Weltkriegstrümmer lag.“
Danke, wir sammeln alle Geschichtsspuren und haben auch schon wieder eine Frage an Sie: Wer aufmerksamen Blicks über den Platz der Vereinten Nationen spaziert, wird auf dem Boden zwei Texttafeln finden, deren eine auf S. 16 abgebildet ist. Wer hat sie wann dahin verlegt?
Zwei Fehler haben sich, bisher von Ihnen unbemerkt (?), in die letzte Ausgabe eingeschlichen, in der wir vom Besarinplatz berichteten. Da fängt es schon an: Wie man den Namen ausspricht, wollten wir abschließend klären, dabei ist uns aber die Formatierung verloren gegangen und Bersarin oder Bersarin unterschieden sich gar nicht. Die Betonung liegt auf der 2. Silbe: Bersarin. Und wer auf der alten Postkarte des damaligen Baltenplatzes die Pfingstkirche links im Hintergrund suchte, konnte sie nicht finden, denn das Bild war links ein bisschen abgeschnitten.
Wer jetzt noch ein „frohes neues Jahr“ wünscht, ist etwas spät dran, sollte man meinen. Vietnamesen sehen das anders: Sie feiern Neujahr bzw. „Das Fest des ersten Morgens“ am 9. Februar. Zum Beispiel bei unseren Lichtenberger Nachbarn kann man das erleben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe.
Im Namen der Redaktion
Anke Wagner

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