Menschen: Frau Stender und Frau Becker vom Verein Kunst und Keramik Berlin Friedrichshain e.V. Müggelstraße 17, 10247 Berlin | Foto: | Foto: Giovanni Lo Curto

„Man fühlt sich wohl hier!“

Menschen: Kunst und Keramik Berlin Friedrichshain e.V. Müggelstraße 17, 10247 Berlin | Foto: | Foto: Giovanni Lo Curto
„Fridolin“ entstand in Glindow in der Nähe von Potsdam und lächelt jetzt im Garten von Frau Stender die Besucher an. / Foto: Privat /
Menschen: Kunst und Keramik Berlin Friedrichshain e.V. Müggelstraße 17, 10247 Berlin | Foto: | Foto: Giovanni Lo Curto
Geduld ist immer notwendig: Die geformten Keramiken müss langam trocknen, damit das Material keine Risse bekommt. / Foto: Giovanni Lo Curto /

Gelebte Vielfalt

Kunst löst Emotionen aus und lässt uns aktiv mit der Welt beschäftigen. Bei Volkskunst ist es genauso wie mit der “richtigen“ Kunst. Und genauso verschieden sind die Künstler in ihrer Gestaltung. „Es gibt bei uns welche, die wissen ganz genau, wie es am Ende aussehen soll“, sagt Frau Stender „Ich hingegen fange an, und schaue, was es mit mir macht und wohin die Reise geht.“ Elegant und fast meditativ erscheint es, wenn Marie Becker an der Töpferscheibe mit ihren Händen aus einem Tonklumpen eine Schale formt und ab und an die Hände befeuchtet. „Es sieht sehr einfach aus, wenn man jemanden an der Töpferscheibe zusieht“, erläutert sie. „Aber in Wirklichkeit ist es gar nicht so leicht. Man braucht seine Zeit, um es zu lernen.“ Frau Stender fügt hinzu: „Ich habe das Drehen auch ausprobiert. Aber ich baue lieber etwas auf. Ich liebe Pflanzen und habe inzwischen dreißig Übertöpfe. Und trotzdem fehlt mir manchmal der richtige.“ Es ist diese Vielfalt, die den Verein ausmacht. „Wenn es nach mir ginge, dann könnte es noch lange so gehen“, sagt Frau Stender. Dies kann man dem Verein nur wünschen. Wenn Sie mal reinschauen wollen:

www.keramikundkunst.de

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