Kolonie Friedrichsberg um 1770 Karte: Landesarchiv Berlin

Friedrichsberg

Auf dem S-Bahnhof Frankfurter Allee um 1900  Foto: Archiv Ralf Schmiedecke
Auf dem S-Bahnhof Frankfurter Allee um 1900 Foto: Archiv Ralf Schmiedecke

Friedrichsberger Einrichtungen

Abgewickelt hat solche Geschäfte unter anderem die Friedrichsberger Bank. Bis heute strahlt das repräsentative Gebäude mit seinen sandsteinernen Buckelquadern in der Frankfurter Allee, Ecke Finowstraße, wo sie ihren Sitz hatte, Großspurigkeit aus. Die Bank besaß 1910 etwa 200 Mietshäuser und Spareinlagen in Höhe von 12 Millionen Mark. Kaum zehn Jahre später wurde sie von der Dresdener Bank geschluckt und ist heute als Teil der Allgemeinen Verwaltungsgesellschaft mbH in die Deutsche Bank aufgegangen. Auch über eine Schule verfügte die Gemeinde. Die Friedrichsberger Volksschule bezog für einige Jahre die Eckertsche Villa in der Rigaer Straße 71-73, die ältesten noch bestehenden Gebäude die um 1875 aus Schlackebeton errichtet wurden. Innen verfügt das Vorderhaus über Wand- und Deckenmalereien, die romantische südländische Landschaften zeigen. Die Häuser standen nördlich der Frankfurter Allee zunächst auf freiem Feld, 1884 kam die Samariterkirche hinzu. Erst in den Jahren danach entstanden die heutigen Wohnhäuser. 1907 enstand eine neue Grundschule in der Scharnweberstraße.

 

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