Michael Prügel, Inhaber des Meisterbetriebs Kamera Service Ostkreuz, Foto: Giovanni Lo Curto

„Analogfotografie wird es immer geben.“

Kamera Service Ostkreuz im Foto: Giovanni Lo Curto
/ Foto: Giovanni Lo Curto /

Kiezladen und Global Player

Wer sind denn die Kunden? „Junge Leute zum Beispiel, die eine Kamera vom Opa geerbt haben und erst mal einen Film durchschießen wollen.“ Für manche ist das ein Einstieg in die Fotografie. Was wäre denn eine gute Kamera zum Anfangen, will ich wissen. Der Experte rät: eine einfache Spiegelreflexkamera wie Praktica, oder auch eine von Nikon, Pentax oder Olympus. „Exoten wie Voigtländer würde ich noch nicht empfehlen.“ Zu den Kunden gehören natürlich auch Fotografen, die schon früher hier betreut wurden. „Manche kommen auch einfach nur vorbei, um zu sehen, wie es mir geht.“ Und es sind einige mit prominenten Namen vertreten.
Manche Berufsfotografen sind zur analogen Fotografie zurückgekehrt, gerade in der Schwarzweiß-Fotografie. Digitale Schwarzweiß-Bilder werden oft als zu scharf empfunden. „Ein Schwarzweiß-Bild erzählt, eine Farbfotografie ist einfach nur bunt“, erläutert Michael Prügel und lacht. „Ich habe sogar einmal eine Sendung aus Neuseeland bekommen.“ Offenbar gibt es dort keinen Kamera-Service. „Und einmal meldete sich auch jemand aus den Paramount-Studio in Florida, weil da irgendjemand meine Adresse kannte.“
Nicht nur alle hochwertigen Kameratypen, wie seine Lieblingskameras Leica und Hasselblad repariert der Meister. Gefragt ist auch seine reiche Erfahrung mit Pentacon-Produkten, die offenbar noch weit verbreitet sind.

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