Beate Klemm vor ihrem Buchhandel „Lesen und lesen lassen“ in der Wühlischstraße, Berlin

Die Buchhändlerin Beate Klemm

Strophe aus einem Lied des Films „... und deine Liebe auch“ von 1962 mit Armin Müller-Stahl, Foto: Giovanni Lo Curto
Romantischer Spruch im Hinterzimmer. Strophe aus einem Lied des Films „… und deine Liebe auch“ von 1962 mit Armin Müller-Stahl. / Foto: Giovanni Lo Curto /

Was ist das Besondere?

In der Tat, einen solchen Bücherladen erfolgreich durch fast zwei Jahrzehnte gebracht zu haben, ist eine Leistung, die mehr als Achtung verdient. Wie man sich so lange auf dem Markt behaupten kann? Für Beate Klemm kein Wunder: „In Berlin kann man mit einer inhabergeführten Buchhandlung recht gut bestehen: das Gespräch mit dem Kunden, fachliche Beratung, eine kluge Vorauswahl – damit bekommen die Kunden bei uns schon sehr viel mehr für ihr Geld, als bei den Filialisten.“ Das ist die Fachbezeichnung für große Buchhandlungen, die Filialen aufgebaut haben. „Bei uns werden die Kunden beworben, erfahren Fürsorge und“, sie zögert einen Augenblick und sagt dann: „Liebe!“ Laut auflachend fügt sie hinzu: „In großen Filialen, die alles in Masse anbieten, werden sie nicht gleich geliebt, oder?“

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