Eine Geschichte, die neugierig macht | Foto: Horst Sturm/Eva Brüggmann, Bundesarchiv_Bild_183-79060-0002, Wiki Commons

Die Redaktion erzählt Geschichten

Eine Geschichte, die neugierig macht | Foto: Horst Sturm/Eva Brüggmann, Bundesarchiv_Bild_183-79060-0002, Wiki Commons
/ Foto: Horst Sturm/Eva Brüggmann, Bundesarchiv_Bild_183-79060-0002, Wiki Commons/

Eine Geschichte, die neugierig macht
1960 feierten auf Einladung des Demokratischen Frauenbunds Deutschlands, das war die DDR-Frauenorganisation, 15 afrikanische Studenten, die in Leipzig studierten, in Ostberliner Familien das Weihnachtsfest. Zu sehen ist Tati Alain aus dem Kongo mit Susanne und Hannelore Krutzsch in der Friedrichshainer Löwestraße. Schön wäre es, mehr über den Hintergrund dieser Einladung zu erfahren. Und natürlich würden wir auch gern wissen, was aus den Menschen auf dem Bild geworden ist.

Liebe Leserinnen und Leser,

Adventszeit ist besinnliche Zeit, eigentlich – sofern man sich nicht dem Weihnachtsstress aussetzt. Ursprünglich war damit die Freude auf die Ankunft des Gottessohns gemeint, der den Frieden bringt. Heute begeht man das Fest im Kreise von Freunden und Verwandten. Wohl kein anders Fest ist mit so vielen Ritualen besetzt, wie das Weihnachtsfest. Wir stellen Ihnen drei Weihnachts-Orte am dritten Advent in Friedrichshain vor, bei denen ausufernder Kommerz nicht im Mittelpunkt steht, und auch unser Beitrag der Rubrik „Was machen die Nachbarn” schlägt einen kleinen Ausflug zu etwas besonders Eindrucksvollem zur Weihnachtzeit vor.
Kritisch setzt sich ein Artikel unserer Ausgabe mit einem geplanten Neubau in Friedrichshain auseinander, der in mehrfacher Hinsicht aus den Dimensionen geraten zu scheint. Ein anderer Beitrag widmet sich den bitteren Auseinandersetzungen von Mietern mit überhöhten Mietpreisen am Ende der Weimarer Republik in unserem Ortsteil. Nicht zuletzt möchten wir Ihnen eine kleine Neugründung in der Schreinerstraße vorstellen, die mit einer bis in die 1960er Jahre zurückgehenden Familiengeschichte verknüpft ist. Genießen Sie das Fest des Friedens, spannen Sie aus, führen Sie Gespräche, lesen Sie – lesen Sie auch den Zeitzeiger.
Wenn Ihnen etwas gefällt oder ärgert, dann teilen Sie es uns mit. Wir freuen uns über jede Anregung und wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie unsere Hefte auch im Neuen Jahr lesen und weitergeben würden. Und denken Sie bitte auch an all jene, denen es nicht vergönnt ist, gutes Essen, ein wärmendes Dach und Familie oder Freunde sein eigen zu nennen.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünscht Ihnen im Namen der Redaktion

 

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