In Stralau sollte das Olympische Dorf enstehen,, Foto: Silvio Weiß

Betongold statt Olympia-Medaillen

„Grüne Grachten“ auf Stralau

Wegen der Nähe zum Ostkreuz schien Stralau als Standort für das Olympische Dorf geeignet. Der Architekt Herman Hertzberger wollte es als ein Raster „Grüner Grachten“ über die Halbinsel bis auf den See spannen. Die Hälfte der Halbinselfläche lag im Eigentum des Landes, des Bundes oder der Treuhand.  Aber auf der Halbinsel befand sich eine Industriebrache, Böden und See waren schwer kontaminiert.

Entwurf für das olympische Dorf auf Alt Stralau. Quelle FHXB Museum
Der Architekt Herman Hertzberger wollte ein Raster „Grüner Grachten“ über die Halbinsel bis auf den See spannen.

Um diese Probleme zu lösen, gründeten am 18. Februar 1992  Investoren der Concordia Bau und Boden AG, der VEBA AG, der Landesbank Berlin neben Behördenvertretern die „Entwicklungsgesellschaft Rummelsburger Bucht“. Monate später war „Olympia“ für die Planer Geschichte. 1.000 Anwesende schauten am 23. September 1993 auf eine Video­wand an der Oberbaumbrücke, als um 20.15 Uhr verkündet wurde: „The Winner is Sidney!“

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