Um 1930. Die Brücken als Verbindungsglieder zwischen den Industriegebieten Mühlenstraße und Köpenickerstraße / Quelle: FHXB-Museum /

Mühlen, Schornsteine, Wachtürme und ein bisschen Kunst

Um 1930. Die Brücken als Verbindungsglieder zwischen den Industriegebieten Mühlenstraße und Köpenickerstraße / Quelle: FHXB-Museum /
Um 1930. Die Brücken als Verbindungsglieder zwischen den Industriegebieten Mühlenstraße und Köpenickerstraße
/ Quelle: FHXB-Museum /

Boomtown im 19. Jahrhundert

Die ursprünglich von Gärten und Lagerstellen geprägte Gegend wurde, spätestens nachdem die engen Grenzen der Akzise- bzw. Zollmauer 1864 gefallen waren, aus ihrem Idyll geweckt. Aus der gegenüber liegenden Luisenstadt wuchs die Industrie herüber. Im Epizentrum dieser rasanten Entwicklung lag die Mühlenstraße.
Neben dem Schlesischen Bahnhof (heute Ostbahnhof) wuchs ein zweiter riesiger Umschlagplatz für Waren heran: Der Osthafen. Er wurde zur größten Anlegestelle Berlins und war zur Zeit des geteilten Deutschlands größter Binnenhafen der DDR.
Der Industrie bot die vorteilhafte Lage günstige Produktionsbedingungen; Textilindustrie, Maschinenbau, Baugewerbe und Speditionen etablierten sich. Aus einem Kellerbetrieb am Stralauer Platz 35 erwuchs Europas größter Gaslaternenausrüster für Eisenbahnen und andere Transporteinrichtungen, die Julius Pintsch GmbH.

Ein Gedanke zu „Mühlen, Schornsteine, Wachtürme und ein bisschen Kunst“

Was sagst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.