Oliver Drudowsky von der Friedrichshainer Feuerwache | Foto: Foto: Giovanni Lo Curto

„Man weiß nie, was einen erwartet.“

Rutschstange in der Friedrichhainer Feuerwache | Foto: Giovanni Lo Curto
Wird wirklich im Alarmfall benutzt, diesmal aber extra für die Leser des Zeitzeigers: „Ein fotogener Kollege bitte mal die Rutschstange runter!“ (Kommentar eines Feuerwehrmannes: „Schränkt ja die Auswahl erheblich ein!“). / Foto: Giovanni Lo Curto /

Zwölf Stunden verbringen die Feuerwehrleute auf der Wache im Dienst, von 7–19 Uhr und von 19–7 Uhr. Wir sehen uns Aufenthaltsräume an, abgedunkelte Ruheräume, Sporträume, sogar einen Traditionsraum gibt es, in dem an zwei 1983 tödlich verunglückte Feuerwehrmänner aus dieser Wache erinnert wird. Wie auch im normalen Leben scheint bei der Feuerwehr der beliebteste Aufenthaltsraum die Küche zu sein. Hier stehen fünf-sechs Männer um einen großen Herd, auf dem in einer großen Pfanne Gulasch blubbert. Der Ton ist freundlich und scherzhaft. „Es ist manchmal ein bisschen wie Familie“, erklärt der Feuerwehrmann. Mitunter gibt’s auch Knatsch, der dann geklärt werden muss. Bei den Einsätzen muss man sich hundertprozentig aufeinander verlassen können.
Feuerwehrleute gehören nicht zu den Spitzenverdienern. „Leider ist es aus diesem Grund nicht gerade so, dass die jungen Leute unten bei uns klingeln und fragen, ob sie hier anfangen dürfen.“

| Foto: Giovanni Lo Curto
Nicht nur für Historiker interessant: Traditionspflege bei der Feuerwehr.
/ Foto: Giovanni Lo Curto /

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