„Passat“ und „Lotos“ auf Stralau

Am Ende erfolglos

Erfolgreich war der Grenzdurchbruch von zwei DDR- Bürgern, die sich am 8. September 1981 auf ein Kohlenschiff am Stralauer Ufer schlichen. Während der Fahrt des Schiffes nahe des Kreuzberger Grenzufers sprangen sie in die Spree und entkamen. Weil Fluchten aus der Umgebung vom Hafen Stralau mehrmals gelangen, rügte das MfS die Offiziere der Grenztruppen. „Vorhandene Spuren würden zerstört und erst danach taktisch kluge Maßnahmen der Spurensicherung vorgenommen“. Zur Fotodokumentation sollten die Fluchtvorbereitungen nachgestellt werden.

Genützt hat es letztlich nichts, das MfS konnte den SED-Sturz nicht verhindern. Im Laufe der Deindustrialisierung Stralaus wurden die meisten Kaianlagen abgebrochen und heute führt ein Uferweg über das Grundstück vom Objekt „Insel“.

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