Ehemalige Höhere Fachschule für Textil- und Bekleidungsindustrie, seit 2008 Hostel / Foto: B. Ambrus /

Alice Klank | Musterschülerin an der Musterschule

Maschinensaal: Kettenstühle und Raschelmaschinen der Sächsischen HFS für Wirkerei und Strickerei Chemnitz /Privatarchiv/
Maschinensaal: Kettenstühle und Raschelmaschinen der Sächsischen HFS für Wirkerei und Strickerei Chemnitz /Privatarchiv/

Die Ausbildung der Gestalter

Die Industrialisierung in Preußen und der wachsende Bedarf an geschmackvoller Massenfertigung machte etwa ab den 1850er Jahren die Gründung spezieller Handwerker- und Fachschulen nötig. Es sollten eigene, einheimische Fachleute ausgebildet werden.
Die Schüler genossen eine breit gefächerte Ausbildung in Theorie und Praxis – wie an allen guten Schulen, (zum Beispiel des Lette-Vereins) gab es auch am Warschauer Platz modern ausgerüstete Werkstätten und Werkmeister, die die Schüler auf ihren Berufs­einsatz umfassend vorbereiteten.
Kaufmännische und Materialkunde-Fächer ergänzten den Stundenplan. Zur Zeichen-Übung der angehenden Entwerfer nutzte man gern historische Vorbilder. Abgüsse „antiker Gypse“, Naturobjekte und Vorlagenwerke wurden im Malsaal eingesetzt.

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