Die Redaktion erzählt Geschichten

 

/ Foto: Dirk Moldt /

In den Teich entsorgt.
Wer in diesen Tagen den Friedrichshain besucht, den empfängt ein ungewohnter Anblick. Der große Teich ist leer, kein Wasser drin, ein eingezäuntes Betonloch. So also sieht die technische Seite des Teichidylls aus. Es wird saniert. Höchste Zeit, denn neben angesammeltem Schlick und Laub findet sich auch eine Menge Müll: Einkaufswagen, Fahrradleichen und, wie auf dem Bild zu sehen, ein gutes Dutzend ausgedienter Gartenstühle. Da hat offenbar jemand keine Lust gehabt, seine alten Kaffeehausmöbel ordnungsgemäß im Recyclinghof zu entsorgen.

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist so weit. Unsere Ausstellung „Verschwundene Orte” geht auf Wanderschaft durch den Bezirk. Mehr Informationen über unser Projekt erhalten Sie auch hier

In einer Zeit, in der Friedrichshain noch nicht Kreativbezirk genannt wurde – eine Zuschreibung, die immer weniger zu stimmen scheint – , lebte hier eine bekannte Schriftstellerin, die ein Buch über die Freundschaft eines Jungen zu einem Roma-Mädchen geschrieben hat. Wir widmen uns Grete Weiskopf, die unter ihrem Pseudonym Alex Wedding den Bestseller „Ede und Unku“ geschrieben hat, eine Geschichte, die heute noch gelesen und erforscht wird.
Wieder einmal haben wir einen Beitrag über das Varieté Plaza in unserem Programm – das übrigens auch zu einem unserer verschwundenen Orte in Friedrichshain gehört. Gleich zweimal kommt die Liebigstraße in der Februar-Ausgabe vor. In einem Beitrag mit Ereignissen aus der Geschichte und in unserem Porträt, in dem wir eine jung gebliebene Frau vorstellen, die im Dr.-Harnisch-Haus lebt. Nicht Nach-, sondern Machbarschaft wird in einem Moabiter Projekt gepflegt, das wir unter der Rubrik „Was machen die Nachbarn” vorstellen.

Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen im Namen der Redaktion

 

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