Florian Günther ist nicht nur der Dichter und Fotograf, sondern vor allem ein Beobachter. Foto: Giovanni Lo Curto

Wahrhaftigkeit ist wichtig

Cover des Drecksack, 6. Jahrgang, Heft 3, Juli 2015. Herausgegeben von Florian Günther Foto: Siebrand Rehberg
Makellos, der Drecksack 2015 | Foto: Siebrand Rehberg

Ein eigener Literaturbetrieb

Inzwischen haben über 150 Autoren aus mehreren Ländern im „DreckSack“ publiziert, den Florian Günther wie seine Bücher in der „Edition Lükk Nösens“ herausbringt. Wie hält man heutzutage den Betrieb einer solchen Literaturzeitschrift am Laufen, die inzwischen auch in überregionalen Medien wie den Freitag, Die Welt und Deutschlandfunk Beachtung findet? Florian Günter lacht, als hätte ich von ihm verlangt, ein unsittliches Geheimnis zu lüften: „Ein guter Deal mit einer wohlwollenden Druckerei, viel ehrenamtliche Arbeit und Mitarbeiter, die finden, dass es so was wie den ‚DreckSack‘ geben muss, im ansonsten doch wohl ziemlich weichgespülten (Literatur-)Blätterwald.“ Nichts Besonderes, möchte man meinen. Doch falsch gedacht. Das Besondere ist der Herausgeber, der weitaus mehr als ein Zeitungsmacher ist.

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