Jenaer Mühsam-Fans am Rande des Kirchentags von Unten 1987 / Foto: Gabi Trier /

Sich fügen heißt lügen

ADN-ZB/Archiv Kaiser Wilhelm II. mit Adolph v. Menzel (mit Zylinder) vor Adalbert v. Kossaks Gemälde "Attacke der Garde du Corps bei Zorndorf". 12087-33
Kaiser Wilhelm II. (mit Pickelhaube) im Atelier des Malers Adolph von Menzel (vorn) vor einem Pracht-Ölschinken, mit der Abbildung der Schlacht bei Zorndorf / Quelle: Bundesarchiv Berlin /

Merkwürdige Geschichtspolitiken um die Mühsamstraße

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Früher hieß die Mühsamstraße Zorndorfer Straße. Zorndorf liegt heute in Polen und heißt Sarbinowo. Nördlich dieses Fleckens kam es im August 1758 im Zuge des Siebenjährigen Kriegs zu einer verlustreichen Schlacht zwischen preußischen und russischen Truppen. In wenigen Tagen kamen mehrere zehntausend Menschen ums Leben. Obwohl die Schlacht nicht eindeutig entschieden wurde, reklamierte Preußen den Sieg für sich. Bald nährte die Schlacht von Zorndorf den Mythos des unbesiegbaren Preußenkönigs Friedrich II.

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