Edeltraut Pohl vor der Samariterkirche. Foto: Giovanni Lo Curto

Asylverfahren, das heißt immer noch zwischen Baum und Borke zu stehen.

Interreligiöses Gespräch 2003 in der Samariter-Gemeinde Edeltraut Pohl mit Rabbi Rothschildt, Imam Tariq, Pfarrer Pahnke
Interreligiöses Gespräch 2003 in der Samariter-Gemeinde
Edeltraut Pohl mit Rabbi Rothschildt, Imam Tariq, Pfarrer Pahnke

Neue Felder des Engagements

„Die ersten, die um Asyl baten, waren Juden aus der Sowjetunion. 1991 wurde für sie Samariter zur ersten Station in Deutschland. Eine zweite Welle Flüchtlinge kam kurz darauf aus den Kriegsgebieten in Bosnien. Wir hatten damals zwei Wohnungen für zwei Familien.“ Samariter bot Unterschlupf, bis die Familien weiterzogen. Zu etlichen pflegt man noch Kontakt.
Dann kamen die ersten afrikanischen Flüchtlinge. Frau Pohl erläutert: „Das Verfahren ist so, dass man gefragt wird, ob man bereit ist, Asylsuchende aufzunehmen. Es gibt stilles und offenes Kirchenasyl. Das heißt, dass manches Asyl nicht bekannt gegeben wird, weil die Menschen besonderen Schutz brauchen.“

Das Flüchtlingscafé, das in der Woche einmal von der Gemeinde, ein anderes Mal von Sudanesischen Flüchtlingen betreut wird, ist eine weitere Form der Unterstützung. „Ich brauche gar nicht dabei zu sitzen“, unterstreicht Frau Pohl. „Man kann sich auf sie verlassen. Alle Absprachen werden eingehalten.“

 

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